Archiv für die Kategorie: “Hardware”
Hier stehen die Beiträge zur Hardware des HP dv9673eg drin.
Geschrieben von: admin in Hardware
Nach 40 Tagen intensiver Benutzung kann ich hier eine erste Bilanz darüber ziehen, wie sich das dv9673eg in dem täglichen Einsatz so schlägt, alle Angaben sind natürlich subjektiv und Erfahrungen weiterer Anwender wären sehr sinnvoll, aber es traut sich hier kein Leser mit dem Schreiben von Kommentaren!
An der Hardwareausstattung gibt es keine Kritikpunkte, immer gemessen daran, was ich mit dem Laptop auch machen will… Das Notebook wird nicht zum Spielen von grafisch aufwendigen Spielen verwendet, auch soll es überwiegend stationär eingesetzt werden. Das nur noch einmal für die Leser, die die früheren Beschreibungen nicht gelesen haben.
Einziger Kritikpunkt, der vielleicht doch zur Hardware gehört: Das bereits beschriebene Problem mit der Größe der rechten “Shift”-Taste. Daran habe ich mich auch nach sechs Wochen intensiver Benutzung überhaupt nicht gewöhnen können, die ist einfach viel zu klein.
Bei außergewöhnlich hoher (aber keine Übertaktung!) CPU-Last sollte der Anwender über Verbesserung der Kühlung und Absenken der Temperatur des Prozessors nachdenken.
Die mitgelieferte Dokumentation (nur Gedrucktes ist für mich “Dokumentation” in diesem Zusammenhang) ist schlecht, allerdings auch nicht schlechter als bei anderen Herstellern.
Die Webseite bei HP ist wegen der Modellvielfalt nicht so leicht zu überblicken. Die Angaben zu aktualisierten Treibern fehlen weitgehend, es gibt keine Versionsgeschichte oder Mitteilungen zu Verbesserungen.
Firewire, Webcam, HDMI, Modem und externen VGA-Anschluss habe ich noch nicht getestet. Den Expansion Port werde ich wohl auch nie in Benutzung nehmen, dafür habe ich wohl keine Verwendung.
Bei der täglichen Verwendung des Notebooks sind keine Wünsche nach der Rückkehr des alten Desktoprechners aufgekommen, ein gutes Zeichen für den dv9673eg.
Tags: Zwischenbilanz
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Geschrieben von: admin in Hardware
Im Notebook dv9673eg sind zwei Samsung Spinpoint HM250JI verbaut, natürlich sind es SATA Platten. Es wird dabei aber noch der alte SATA 150 Standard verwendet. In den Notebooks der HP 9000 Reihe ist die Größe und die Anzahl der Platten ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal.
Eigentlich hatte ich gehofft, dass bei zwei verbauten Platten irgendwo eine Möglichkeit zum Betrieb als Raid zu finden wäre. Das laüft aber nicht, weil das Bios keine Möglichkeiten anbietet. In den HP-Dokumentationen zu der Baureihe habe ich auch keinerlei Hinweise auf einen möglichen Raid Betrieb finden können. Daher werkeln die beiden Platten jetzt einzeln vor sich hin.
Das klappt auch ganz gut, laut der Chip-Bestenliste (Heft 4/2008) für Notebookfestplatten liegt die Spinpoint auf Platz 1 der Top 10 Liste. Das hat sie aber weniger den sensationellen technischen Daten zu verdanken, sondern einem guten Preis/Leistungsverhältnis. Von den Daten her liegt sie eher im oberen Mittelfeld.
Gut fällt die Messung für die Lautheit aus, das deckt sich auch mit den Erfahrungen hier im Betrieb, die Platten sind eigentlich kaum zu hören. Bei der Transferrate und bei der Zugriffszeit kommen eher durchschnittliche Werte, wenn man sie mit anderen Platten in der Liste vergleicht, heraus. Der Preis pro Gigabyte für diese Platte fällt allerdings sehr günstig aus, wenn sich also jemand die Platte einzeln kaufen möchte….
Im Betrieb fallen die Platten bisher kaum auf, das ist durchaus positiv zu verstehen: Die Arbeitsgeschwindigkeit ist hinreichend groß, eher macht Vista ja (immer noch!) Probleme beim Kopieren großer Datenmengen. Auch durch Aufheizen des Gehäuses machen sich die Platten nicht bemerkbar.
Tags: Festplatten
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Geschrieben von: admin in Hardware
Gestern haben wir hier über die hohen Temperaturen berichtet, die der AMD TL-64 bei Vollast beider Kerne erzeugen kann. Ich habe noch einmal unter “üblichen” Rahmenbedingungen einen Test gemacht:
Notebook steht auf Schreibtisch auf einer Plastikschreibtischunterlage, sinkt darauf minimal ein.
Öffnungen für Lüfter am Gehäuse sonst frei zugänglich
Standardeinstellungen unter Vista für Energiemanagement, wie von HP ausgeliefert.
Vollast beider Kerne durch Deep Shredder 10 (ein Multiprozessor-Schachprogramm)
Messung der Temperatur am Prozessor mit Rightmark CPU Utility 2.35.0
Das Ergebnis war noch schlimmer, als ich es von vorigen Tests in Erinnerung habe: Gemessen wurden 92,6 °C nach einer Laufzeit von 15 Minuten…. Leider habe ich keine Angaben (kennt jemand Details?) finden können, die die erlaubte Grenztemperatur für den TL-64 beinhalten. Selbst für den unwahrscheinlichen Fall, dass das noch innerhalb der Spezifikationen sein sollte, bekommt man nach den Erfahrungen mit vielen anderen Prozessoren im Desktop- und Mobilbereich ein sehr mulmiges Gefühl dabei.
Höchste Zeit für Abhilfe!
Wir gehen in zwei Stufen vor, die erste Stufe erfordert nur etwas Zeit und Einarbeitung, kostet aber kein Geld !
Erste Stufe:
Absenkung der Versorgungsspannung des Prozessors mit RM CPU Utility.
Oben steht der Link zu dem Programm, das brauchen wir jetzt. Die Bedienung des Programmes ist für Neulinge ein wenig verwirrend, des erfordert etwas Einarbeitung…. (Tutorial zur Verwendung von RM CPU, nicht für die ganz aktuelle Version, das ist aber unerheblich!)
Für das Verstehen des Bedienkonzept sollte sich der unerfahrene Anwender etwas Zeit lassen, sonst wird er kaum Vorteile aus der Anwendung von RM CPU ziehen können!!
Nach der Einrichtung des Programmes gehen wir an die Veränderung der Versorgungsspannung: In kleinen Schritten senken wir die Standardspannung ab, und wir prüfen (ausführlich!) unter Belastung, ob der Rechner noch stabil läuft. Einem stabil laufenden Rechner ist auf alle Fälle der Vorzug vor einer weiteren Senkung der Spannung zu geben. Auch unter Akkubetrieb sollte ein ausgiebiger Test erfolgen, oftmals ist die Versorgungsspannung mit Akkubetrieb nicht genau gleich zum Netzbetrieb.
Im Falle des dv9673eg waren folgende Einstellungen am Ende sinnvoll:
1,0000 Volt (statt 1,1500 Volt Standard) bei FID 11,0 = 2200 MHz
0,8250 Volt bei FID 4,0 = 800 MHz, Zwischenwerte sollen automatisch angepasst werden.
Die mögliche Reduzierung der Prozessorspannung hängt in jedem Fall vom einzelnen Prozessor ab, da kann es Unterschiede nach oben oder unten geben.
Mit dieser (nicht wahnsinning hohen) Absenkung der Versorgungsspannung wird die gemessene Temperatur bereits um 10 Grad auf 82°C unter gleichen Testbedingungen abgesenkt. Auch der Prozessorlüfter schaltet eine Stufe zurück, offensichtlich “fühlt” der Prozessor sich schon etwas besser…
Die zweite Stufe:
Zu Testzwecken möge der Anwender sein 3,55 kg Notebook unter Vollast einmal mehrere Minuten in die Höhe heben, was jetzt nicht dem Hanteltraining dient… Er wird feststellen, dass die Temperatur durch die neu gewonnene “Bodenfreiheit” des Laptops um ungefähr 10 Grad bei Vollast absinken wird. Schöne Sache, nur wer will sein Notebook ständig in die Luft halten?
Da hilft nur der Einsatz eines “anständigen” Notebookständers. Die Auswahl muss jedem Anwender selbst überlassen bleiben, aber es gibt Tips:
Keinen Notebookständer aus Plastik verwenden, wegen des Gewichtes des dv9673eg und der schlechten Wärmeleitung.
Auf die Größe des Notebookständers achten, nicht alle Modelle eignen sich für 17 Zoll Notebooks.
Auf die Lüftergeräusche der eingebauten Lüfter achten, ein gescheites Modell kostet eben etwas mehr.
Durch die Kombination beider Vorschläge wird die Prozessortemperatur unter Vollast dauerhaft bei 72 °C gehalten, eine Temperatur, wo der Prozessor sich sichtlich wohler fühlt, was das Bios durch einen niedriger laufenden Prozessorkühler auch bestätigt. Unter diesen Umständen würde ich mein Notebook auch einmal längere Zeit unbeaufsichtigt unter Vollast laufen lassen.
Ergebnisse anderer Anwender mit HP Pavilion 9000 Notebooks sind willkommen!
Tags: Kühlung, Prozessor, RM CPU
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Geschrieben von: admin in Hardware
Im dv9673eg ist ein Mobil-Prozessor von AMD verbaut, der TL-64 taktet mit 2,2 GHz, damit ist er die Nummer zwei unter den AMD Mobil-Prozessoren, nur der TL-66 mit 2,3 GHz wäre noch eine Stufe schneller. Der TL-66 wird nach meinem Wissen von HP nicht verbaut, vielleicht eine Frage der Wärmeentwicklung bei hoher Arbeitslast?
In vielen Anwendungen sind die AMDs etwas bis deutlich langsamer als die Intels mit gleicher Taktrate, da die AMD Prozessoren den deutlich kleineren Cache aufweisen. Beim Energieverbrauch und damit bei der Akkulaufzeit sind sie den Intels mittlerweile etwa gleichwertig.
Im dv9673eg wird der Prozessor mit seinen beiden Kernen für die Analyse von Schachpartien gelegentlich voll belastet, es werden also wirklich beide Kerne für eine längere Zeit (mehrere Stunden) zu annähernd 100 Prozent ausgelastet. Dieses Szenario unterscheidet sich von einigen anderen Anwendungen, die zwar einen Prozessorkern voll auslasten, wegen der fehlenden Multiprozessorfähigkeit des Anwendungsprogrammes den anderen Kern aber “relativ kalt” lassen.
Unsere Schachprogramme eignen sich aus genanntem Grund gut zum Testen der Leistungsfähigket des Kühlsystemes, in einem Notebook nicht ganz unwichtig, besonders unter dem Aspekt, dass der Anwender ja nicht mal eben den Prozessorlüfter austauschen kann…
Un dann wäre ja auch noch die nicht unerhebliche Frage, mit welcher Lautstärke der Lüfter seine Aufgabe lösen kann…
Bei voller Auslastung der beiden Kerne und normaler Bodenfreiheit des Notebooks beim Aufstellen auf einem Schreibtisch aus Holz kommt der Prozessor leicht auf über 87 °C. Das ist eine Teperatur, die mir schon bedenklich erscheint. Ich weiß nicht, für welche Grenztemperatur der Prozessor zugelassen ist, besonders wohl kann einem bei der Temperatur aber nicht mehr sein. Irgendwie möchte man des Notebook bei solchen Temperaturen nicht mehr unbeaufsichtigt stehen lassen, wer weiß, was da passieren könnte.
Gemessen werden alle Temperaturen hier mit dem Monitoring Tool von Rightmark CPU Clock Utility.
Der Lüfter läuft unter solchen Bedingungen natürlich auch auf “Anschlag”. In mehreren Schaltstufen gelangt er schnell zu seiner höchsten Stufe, die sehr deutlich hörbar ist und auch stört. Das einzig Positive daran ist, dass der Lüfter nach meinem Eindruck nicht nervt, die Geräuschkulisse könnte durch dauernde Frequenzwechsel des Lüfters und Lautstärkewechsel durchaus noch unangenehmer ausfallen.
Die Rekordtemperatur von 90 °C am Prozessor schreit jedenfalls nach Abhilfe. Zum Glück ist da auch ohne Eingriffe in die Hardware etwas zu machen, darüber berichten wir beim nächsten Post…
Tags: Kühlung, Lüfter, Prozessor
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Geschrieben von: admin in Hardware
Für das Notebook dv9673eg steht seit heute ein neues Bios zum Download bereit: Version F.2A
Ein kurze Recherche bei anderen HP 9000 Notebooks ergab, dass diese neue Biosversion wohl für alle AMD basierten Pavilion 9000 Laptops verfügbar ist.
Link zum Download.
Wie immer in letzter Zeit: Es gibt keine Versionsangaben oder Angaben über Fehlerkorrekturen zum neuen Bios, das ist absolut unverständlich.
Vielleicht bemerkt der eine oder andere Anwender ja eine Veränderung durch die neue Biosversion. Ein kleiner Kommentar zu diesem Post hier wäre dann sehr willkommen! Das Update hat hier jedenfalls einwandfrei funktioniert!
Tags: Bios, Update
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Geschrieben von: admin in Hardware
Das dv9673eg besitzt drei USB Ports, damit gehört es nicht zu den Ausstattungsriesen unter den 17 Zoll Notebooks. Dort sind vier USB Ports eigentlich eher üblich. Ein 17 Zoll Notebook wird die überwiegende Zeit wohl stationär eingesetzt werden, dann bekommen alle möglichen Peripheriegeräte dauerhaft Anschluss an den Laptop. Mit Drucker, externer Festplatte und Maus ist das dv9673 schon am Ende seiner Erweiterungsmöglichkeiten, das ist keine ganz unrealistische Situation, dabei ist dann kein Platz mehr für den Anschluss der so beliebten Speichersticks mehr.
Beim Einsatz eines Notebooks statt eines Desktoprechners freut man sich ja gerade über den nicht so exzessiven Kabelsalat, da wäre der zusätzliche Einsatz eines externen USB-Hubs genau das, was das Vergnügen schon wieder deutlich reduzieren würde.
Einige Geräte der HP 9000 Baureihe haben in der Tat vier USB Anschlüsse, auch beim dv9673eg ist auf der rechten Seite ganz vorne eine Aussparung im Gehäuse, wo der vierte USB Port sein “könnte”. Wahrscheinlich belegt aber der integrierte Fingerprintsensor diesen Port, deshalb steht er für ein externen Anschluss nicht zur Verfügung.
Alle USB Ports sind an den Seiten des Gehäuses angebracht, an der Rückseite befinden sich bei der Pavilion 9000 Baureihe überhaupt keine Anschlüsse. Das ist eigentlich sonst -aus gutem Grund- bei Notebooks üblich, da auf diese Weise die Kabel nach hinten abgeleitet werden, dadurch kommt der Anwender nicht mit ihnen ins Gehege. Platzsparend wäre diese Lösung obendrein auch noch.
Bei unserem Notebook finden sich nun also links zwei USB Ports, die ziemlich weit vorne liegen. Die beiden Ports liegen sehr dicht zusammen, bei dickeren Steckern oder größeren Geräten kann das sicher mechanische Probleme geben. Die linke Seite des Gehäuses ist voll mit Anschlüssen, es ist mir nicht klar, warum nicht zumindest ein Teil davon (VGA, HDMI, Modem, LAN) auf der Rückseite ihren Platz gefunden haben, dort wären sie eindeutig sinnvoller aufgehoben, ohne dass dort der fehlende Blickkontakt auf die Kabel oder Anschlüsse eine Beeinträchtigung der Funktion in irgendeiner Form mit sich gebracht hätte. Bei USB kann ich das ja noch verstehen, dass die Anschlüsse im Blickfeld liegen, bei einem Speicherstick will man vielleicht sehen, ob er gerade “aktiv” ist, bevor man ihn abzieht….
Wären die im vorigen Absatz beschriebenen Anschlüsse nach hinten verbannt worden, dann hätten die USB Anschlüsse auf der linken Seite deutlich weiter nach hinten wandern können, was absolut sinnvoll gewesen wäre. So kommt die linke Hand des Anwenders beim Tippen doch öfter mit den am USB angeschlossenen Geräten oder Kabeln ins Gehege, ein negativer Punkt in der sonst durchaus gelungenen Ergonomie des Gerätes.
An der rechten Seite gibt es dicht neben des Stromanschlusses den dritten USB Port. Dieser Port hat die richtige Lage, ein USB Kabel kann so ganz gut nach hinten geführt werden, ohne dass es den “Betrieb” stört.
Die Funktion der USB Ports ist absolut so, wie man sich das erwartet. Bisher gab es keinerlei Probleme mit einer ganzen Reihe unterschiedlicher USB Geräte, jede Hardware hat bisher auch funktioniert. Geschwindigkeitsmessungen mit Sticks oder Festplatten via USB habe ich noch nicht durchgeführt, da mir subjektiv die Arbeitsgeschwindigkeit von Massenspeichern an den USB Ports ausreichend hoch erschien.
Tags: Ergonomie, Gehäuse, USB
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Geschrieben von: admin in Hardware
Das ist leider bei fast allen Notebooks so: Die Treiber für die Grafikkarten werden von den Herstellern sehr selten aktualisiert, das geht auch im Markenbereich so. HP macht da keine Ausnahme. Nun ist von einer neuen Treiberversion kein Wunder an neuen Features oder gar eine große Steigerung der Framerate beim gerade aktuellen Lieblingsspiel zu erwarten. Trotzdem ist das ärgerlich, wenn der Notebookhersteller die Treiber nur ganz selten oder in manchen Fällen auch nie aktualisiert, gerade dann, wenn das Lieblingsspiel mit der ausgelieferten Treiberversion eben nicht läuft, das kommt ja vor….
Der Weg führt den genervten Anwender dann auf die Seiten von Nvidia oder ATI in der Hoffnung auf Abhilfe. Dort erhalten sie aber in der Regel bei der Suche nach Treibern für ihren Chipsatz eine Abfuhr: Sinngemäß wird mitgeteilt, dass der Notebookhersteller für die Versorgung mit Treibern für den Mobil-Chipsatz verantwortlich ist. Die Verwendung des zwar wesentlich aktuelleren Standardtreibers scheitert aber auch, weil bei der Installation desselben eine “Mobilversion der Grafikkarte” gefunden wird, die halt nicht unterstützt wird.
Doch, in den meisten Fällen gibt es Abhilfe, die sogar nicht besonders kompliziert ist.
Vor der Modifikation am System sollte aber jedem experimentierfreundigen Notebookbesitzer klar sein, dass er das auf eigenes Risiko macht!
Hier gibt es einen sehr lesenswerten Übersichtsartikel zur Lösung der Treiberfrage (in englischer Sprache!)
Mit diesem neu erworbenen Wissen können wir uns auf die Suche nach den nötigen Anpassungen in den Treibern machen. Für Nvidia-Chipsätze in der Mobilversion wird man hier fündig:
Treiber für Nvidia bei Laptop2go.
Den passenden Treiber (rechts oben stehen die aktuellen Versionen) downloaden und auf die inf-Datei achten. die Anpassung der inf Datei ist nämlich der wesentliche Unterschied zu der Treiberversion Nvidia-Standard, ohne Eintrag des Mobile-Grafikkartentyps in der inf Datei wird die Installation wegen nicht passender Hardware abgebrochen. Diese sogenannte “modded inf” muss also im Treiberpaket dabei sein, das steht in der Auflistung der verfügbaren Treiber.
Bei Verwendung von Vista 64Bit als Betriebssytem darauf achten, dass ein WHQL zertifizierter Treiber geladen wird!
Damit steht einer regelmäßigen Aktualisierung der Grafikkartentreiber nicht mehr im Wege, vor Einsatz einer neuen Version ist es aber immer eine gute Idee, wenn man die Forenberichte studiert, ob das bei bestimmten Kombinationen von Treiben und Hardware auch funktioniert!
Tags: Grafikkarte, Nvidia, Treiber, Update
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Geschrieben von: admin in Hardware
Im dv9673eg ist eine Grafikkarte von Nvidia verbaut, die 8400M GS. Damit hebt sich der 9673 von Lösungen mit Chipsatzgrafik oder Shared-Memory-Grafik ab. Eine Grafikkarte mit dediziertem Videospeicher belastet nicht den Hauptspeicher und verlangsamt den Rechner nicht durch den gemeinsamen Zugriff auf den Speicher. Der Höhe der erzielten Geschwindigkeitssteigerung hängt nun wieder ganz stark von der verbauten Grafikkarte ab. Im Mobilbereich werden aus verschiedenen Gründen (Stromverbrauch, Abwärme) fast immer gedrosselte Varianten der im Desktopbereich verbauten Grafikchipsätze eingesetzt. Trotzdem gibt es auch im Notebookbereich echte “Leistungsträger” unter den Grafikkarten. Die im 9673 verbaute 8400M gehört nun nicht unbedingt dazu.
Die Karte kann zwar auf 128 MB eigenen Videospeicher zugreifen, trotzdem kann vom Hauptspeicher noch Videospeicher unter bestimmten Umständen angefordert werden. So ganz stimmt das also mit “dediziertem” Videospeicher nicht. Im Treiber oder im Bios habe ich keine Konfigurationsmöglichkeiten dafür gefunden, ob man diese Verwendung von Hauptspeicher irgendwie begrenzen oder einstellen könnte.
Die 8400M kann DirectX 10, was aber unter den gegenwärtigen Anwendungen keine entscheidende Rolle spielt. Für grafisch aufwendige Spiele, zuerst ein eventuelles Anwendungsgebiet für DirectX 10, ist diese Grafiklösung nicht geschaffen. Damit wäre auch die nächste Stufe in den Nvidiachipsätzen für Notebookgrafik, die 8600M, noch deutlich überfordert.
Unter normalen Betriebsbedingungen mit Vista Aero schlägt sich die Grafik ganz wacker. Der Leistungsindex unter Vista gesteht der Karte für Aero 3,6 und für 3D-Anwendungen 4,5 Wertungspunkte zu. Das kommt mir für Aero, verglichen mit der 3D-Bewertung, etwas wenig vor.
Zu Treiberfragen für die Grafikkarte haben wir ein späteres Posting vorgesehen.
Tags: Grafik, Hardware
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Geschrieben von: admin in Hardware
Das dv9673eg wurde mit der Biosversion F.07 ausgeliefert. In der Zwischenzeit gab es bei HP (Link siehe Sidebar) bereits zwei Biosupdates für das Notebook. Leider ist HP anscheinend dazu übergegangen, dass keine Informationen mehr zu den einzelnen Versionen bei Updates veröffentlicht werden. Daher ist die Anzahl oder Inhalte der Verbesserungen am Bios nicht zu erkennen. Das ist ein klarer Rückschritt in der Informationspolitik, mit wenig Aufwand könnte dem Anwender die Entscheidung besser dargelegt werden, ob er denn ans Bios ran sollte.
Einen Punkt an Verbesserungen konnte ich bei dem zweiten Update feststellen, der AMD Turion TL-64 wurde jetzt vom Bios richtig erkannt. Vorher gab das Bios beim Booten “Unknown Stepping” bei der Prozessorerkennung aus, wobei wohl trotzdem die wichtigen Parameter vom Bios richtig gesetzt wurden. Insgesamt wirkt das dann aber etwas halb-fertig. Könnte ja durchaus sein, dass das Bios bei unbekanntem Prozessortyp den Prozessor mit falschen Parametern einstellt. In den ersten Tagen lief das Book mit der Original-Biosversion, ich habe aber keine diesbezüglichen Probleme entdecken können.
Mit der neuen Biosversion F.28 ist jetzt dieser (kosmetische?) Fehler behoben, Änderungen am Laufzeitverhalten des Laptops oder an vom Bios eingestellten CPU-Spannungen habe ich nicht festgestellt. Die Bootzeit des Laptops ist auch nach den Updates immer noch ausgesprochen lang….
Beim Biosupdate gilt natürlich besonders: Man sollte unbedingt wissen, was man und auch wie man es tut. Ein gewisses Risiko ist immer (noch) damit verbunden, die Anwender handeln auf eigene Gefahr, das ist kein Garantiefall, wenn das Book beim Flashen “verreckt”. Bei Unklarheiten gilt im Bedarfsfall : Finger weg! Und sagen Sie bitte nicht, dass wir zum Flashen aufgefordert hätten, das tun wir nämlich nicht!
Achten Sie unbedingt darauf, dass Sie das zu Ihrem Notebook passende Bios erwischen, zwar sollte vor dem Flashen eine Kontrolle geben, ob das neue Bios zum Gerät passt, aber schwören sollte man nicht darauf! Über den “Modelldschungel” bei der 9000 Baureihe haben wir ja schon berichtet!
Das Bios ist ein typisches Notebook-Bios: Einstellmöglichkeiten und Tuningoptionen sucht man völlig vergeblich.Wer von einem halbwegs “normalen” Mainboard alle möglichen RAM-Parametereinstellungen kennt, der wird sich hier wundern. Benutzerdefiniert geht nichts, was über Passwort und Systemzeit setzen hinaus geht.
Tags: Bios, Konfiguartion, Update
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Geschrieben von: admin in Hardware
Im dv9673eg sind 2 GB DDR2 S0-DIMMs verbaut. Damit sind beide Memoryslots belegt, eine Aufrüstung ginge nur unter Ersatz bereits vorhandener DIMMs. Die Slots an der Geräteunterseite sind dem Lösen von zwei Schrauben leicht zugänglich. Neben den Schrauben sind symbolische Speicherriegel abgebildet, damit man auch ja die richtige Abdeckung entfernt…
Über die Riegel selbst gibt es nicht viel zu berichten. Wenn sich jemand ohne Schraubereien am eigenen Notebook einen Überblick über das verbaute RAM verschaffen möchte, dem empfehle ich CPU-Z. Damit bekommt man alle wichtigen RAM Parameter angezeigt. In unserem Falle sehen wir, dass Notebookstandard verbaut wird: DDR2 PC2-5300 mit CAS5. Samsung baut keine schlechten RAM-Chips.
Im Bios gibt es, wie bei fast allen Notebook-Biosvarianten, keine Einstellmöglichkeiten für die RAM-Parameter. Man muss es so nehmen, wie es vorgegeben ist.
Das tut seinen Dienst recht brauchbar mit den 2 GB unter dem Vista Betriebssystem.
Tags: Konfiguration, RAM
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