Archiv für die Kategorie: “Hardware”
Hier stehen die Beiträge zur Hardware des HP dv9673eg drin.
Geschrieben von: admin in Hardware
Auf dem Gehäuse vieler HP Laptops ist ein kleiner Aufdruck zu sehen: “Altec Lansing”. Dieser Name hat bei HiFi Freunden einen guten Klang (passt ja mit dem Wortspiel…).
Grund genug dafür, jetzt die Probe zu machen, ob sich unter Notebookbedingungen noch einige aus dem Herstellernamen abgeleitete Erwartungen erfüllen.
Kurz und knapp: Das Ergebnis ist für Notebooks gut, es ist aber nicht sensationell. Positiv fällt auf, dass bei der Wiedergabe -auch bei einer höheren Lautstärke- kein Scheppern vom Gehäuse oder überforderten Lautsprechern zu hören ist. Man kann damit auch seine CDs hören, ohne dass man von dem Klang gleich enttäuscht wird. Es fehlt aber für meinen Geschmack die Höhenwiedergabe. Von kleinen Lautsprechern in Notebooks darf man schon bauartbedingt keine großartige Basswiedergabe erwarten, genau so ist es auch hier…
Die Wiedergabe ist sehr mittenbetont und wirkt dadurch gestaucht. Ich muss aber trotzdem klar ausdrücken, dass für Notebookniveau die Wiedergabe ganz gut ist, bei meinem obigen Vergleich habe ich mich eher von meinen Wunschvorstellungen leiten lassen, als von dem bei Laptops erreichbaren Klang. Mit dem beim dv9673eg erreichbaren Klang werden jedenfalls alle anderen mir bekannten Noname-Laptops klar geschlagen. Im Highendbereich kann ich nicht dafür garantieren, da fehlt mit der Vergleich. Auch andere Notebookhersteller werben damit, dass Lautsprecher bekannter Hersteller verbaut werden…
Die erreichbare Lautstärke bei der Wiedergabe wird für die meisten Umgebungen ausreichend sein. Fürs Internetradio, Fernsehen mit dem zugehörigen Tuner oder gelegentliche CDs ist der Sound völlig ausreichend. Wenn es für geschulte und anspruchsvolle Ohren auf den “absoluten” Klang ankommt, dann muss Zusatzausrüstung her. Die wird dann aber auch schon einige Euro kosten müssen, mit Brüllwürfeln für 30 Euro können die eingebauten Lautsprecher wohl lässig mithalten. Viel mehr kann man von den Lautsprechern in einem Notebook nicht erwarten….
Tags: Hardware, Lautsprecher
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Geschrieben von: admin in Hardware
Über Geschmack sollte man bekanntlich nicht streiten, deshalb ist die Frage, ob das Styling der HP 9000 Laptops gelungen ist, von jedem Anwender unterschiedlich zu beurteilen. Es gibt aber einige Feststellungen jenseits der persönlichen Vorlieben, die hier kurz angeführt werden.
Das Gehäuse ist gut verarbeitet, es gibt keine “offenen” Stellen oder Passungenaugikeiten zwischen Ober- und Unterteil. Die Dicke des Books ist -sagen wir- für ein 17 Zoll Notebook normal, als “super thin” wird es wohl nicht durchgehen, bei einem eher stationär zu verwendendem Notebook ist das nicht unbedingt problematisch. Die Bodenfreiheit, wichtig für Fragen der Kühlung, wird mit vier kleinen Gumminoppen erzielt, der Abstand zur Aufstellfläche erscheint mir angesichts der abzuführenden Wärme zu gering. Auf dieses Thema gehen wir in einem späteren Posting noch ausführlicher ein!
Das Gehäuse kommt sehr stabil daher, da knarzt nichts, beim Schreiben klappert auch kein Gehäuseteil, das ist keine Selbstverständlichkeit bei Notebooks! Dazu passt die Erkenntnis, dass das Gehäuse sehr verwindungssteif ist, die Handballenauflage auf der Oberseite wippt nicht und das Gehäuse verzieht sich nicht beim leichten(!) Druck auf eine Seite.
Der Bildschirm ist in einem stabilen Gehäusedeckel eingebaut. Druck auf die Oberseite des Notebooks bringt auf dem darunter liegendenden TFT keine Dellen zum Vorschein, der Bildschirm scheint ganz gut geschützt zu sein. Die Führung und Justierung des Deckels gelingt gut, das wackelt nicht und lässt sich sauber einstellen. Im Gegensatz zu den 15 Zoll Notebooks bei der 6000-Baureihe haben die Pavilion 9000 Books bei HP aus Gründen der Stabiltät wieder einen mechanischen Verschluss für den Deckel, der rastet sicher ein. Der “Öffner” für den Deckel ist mir etwas zu “billig” ausgefallen, er ist zu groß und mechanisch nicht besonders “wertig”. Beim Schließen des Deckels sollen vier kleine Gummiabstandshalter den nötigen Abstand der Tastatur zum Bildschirm gewährleisten. Bisher hat das funktioniert, der Laptop war aber auch noch nicht auf Reisen…
Es gibt einige Kleinigkeiten, die besser sein könnten:
Die Audioausgänge sind auf der Vorderseite unter dem Touchpad angebracht, das wird “ungemütlich” mit der Kabelführung, die werden stören. Die obere Gehäusehälfte hat einen wenige Millimeter überstehenden Rand, der stört etwas beim mechanischen Zugriff auf den SD-Kartenslot und ziemlich beim Zugriff auf Express-Kartenslot. Der Auswurfknopf des DVD-Laufwerks ist kaum zu ertasten, der könnte etwas weiter aus der Blende heraus ragen.
Tags: Gehäuse, Hardware
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Geschrieben von: admin in Hardware
Bei den Pavilion Notebooks von HP ist in der 9000-Baureihe ein recht auffälliges Touchpad verbaut.
Es ist ziemlich groß (8,5 cm lang und 4,5 cm breit- ohne die Tasten zu berücksichtigen) und hat nicht die sonst übliche graue Plastikoberfläche, sondern passt sich dem Alulook der Baureihe an. Die beiden Mausersatztasten sind in das von einem schwarzen Plastikrahmen umgebene Touchpadfeld integriert. Das Touchpad kann mit einem kleinen Schalter im schwarzen Plastikrahmen ausgeschaltet werden, das hat bei intensivem Schreiben mit Zehnfingersystem auf der Tastatur seine Vorteile, da das Touchpad dann nicht versehentlich ungewollte Eingaben registrieren kann. Eine LED in Blau zeigt den Betriebszustand des Touchpads an.
Die Hardware des Touchpads stammt von Synaptics. Das Arbeiten mit dem Touchpad empfinde ich als sehr angenehm. Die Oberfläche ist glatt, einige Tester von HP-Books haben sie als “klebrig” beschrieben, das kann ich überhaupt nicht so sehen. Die Führung des Mauszeigers ist sehr gut, die Reaktionsgeschwindigkeit und Genauigkeit für mein Empfinden sehr gut. Ich empfinde auch die große “Arbeitsfläche” des Touchpads als sehr angenehm. Die Integrierung des Tochpads in das Gehäuse ist sowohl optisch als auch technisch gut gelungen, es gibt nämlich durchaus Notebooks, bei denen ein viel zu kleines Touchpad dazu noch unangenehme Kanten an den Seitenrändern beim Übergang zum Gehäuse hat. Wer einmal mit dem Medion 41300 Notebook gearbeitet hat, der weiß, wovon ich gerade berichte.
Die beiden Mausersatztasten könnten für meinen Geschmack etwas straffer im Gehäuse gefasst sein, der Druckpunkt und die Geräuschentwicklung beim Klicken sind aber gut. Die Größe der Tasten ist auch vernünftig für präzises und zügiges Arbeiten. Die ganze Konstruktion kann ich nach einer gewissen Erfahrung (bei den HP 6140 ist dieses Touchpad auch verbaut, das benutzen wir nun schon mehr als ein Jahr recht intensiv) als ergonomisch gelungen bezeichnen.
Erwähnenswert ist auch der horizontale Bereich rechts im Pad, womit ein Scrollen mit der Maus simuliert werden kann. Dieser Bereich ist auf der Oberfläche optisch abgesetzt, damit man eine Orientierung beim Positionieren des Fingers hat. Durch die erwähnte, große Fläche des Pads fällt auch die Scrollarea ausreichend groß aus, das ist sehr angenehm. Man gewöhnt sich sehr schnell an dieses Scrollen!
Gelegentlich (selten) gelingt eine “Text markieren und kopieren”-Aufgabe mit dem Pad und den Tasten in Windows nicht beim ersten Anlauf, es wird einfach nicht der ausgewählte Text markiert, das scheint mir aber eine Sache von Windows oder meiner Blödheit zu sein….
Tags: Touchpad
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Geschrieben von: admin in Hardware
Über das Microsoft Update wird ein neuer Treiber für die Conexant HD Soundkarte angeboten. Die Installation klappt auch ohne Fehlermeldung, die Soundkarte wird aber nach einem Neustart deaktiviert. Eine Neuinstallation des Treibers über die alte Installation brachte keinen Erfolg.
Zur Behebung des Problems sollte der gerade installierte Treiber vor einem Update deinstalliert werden, damit hat es zumindest bei mir funktioniert. Also: Alten Soundtreiber deinstallieren, neu starten, dann wird beim Neustart wieder ein funktionierender Treiber installiert, wenn auch eine alte Version…
Das scheint mit der verbauten Soundkarte häufiger zu passieren, auch mit einem Treiber (SP37732) von der HP-Seite hatte ich kürzlich die gleichen Probleme, ging nicht zu installieren.
Tags: Soundkarte, Treiber, Update
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Geschrieben von: admin in Hardware
Eine der Annehmlichkeiten dieses Notebooks ist der 17 Zoll Bildschirm. “Natürlich” in der heute vorherrschenden spiegelnden Version. Das stört uns aber nicht so sehr, da die bei uns üblichen Lichtverhältnisse sich nicht nachteilig beim Verwenden des 9673 auswirken. Draußen wird er eher nicht verwendet werden… Deshalb ist ein “Glare”-Bildschirm wegen der positiv auffallenden Farbwiedergabe bei unserem Anwendungsszenario eher vorteilhaft. Natürlich kann ich Anwender verstehen, die unter bestimmten Lichtverhältnissen arbeiten müssen, dann ist ein Spiegel nichts dagegen, das habe ich ausprobiert……
Die Helligkeit des Bildschirms ist im Akkubetrieb sehr gering, da muss man eigentlich etwas an den Einstellungen im Vista-Energiepanel machen. Es ist aber schon verständlich, dass das über die 17 Zoll viel Akkupower weggeht, daher wird sehr wenig “geheizt”.
Auch im normalen Netzbetrieb scheint mir die Helligkeit etwas geringer eingestellt zu sein als beim dv6140eu mit seinem 15,4 Zoll Glare-Bildschirm. Trotzdem lässt sich mit der Standardhelligkeit angenehm arbeiten.
Ohne dem Bildschirm mit optischen Messungen auf den Pelz zu rücken: Mein Eindruck der Helligkeitsverteilung des Bildschirms ist gut, die Blickwinkelabhängigkeit ist aber ziemlich groß. Beim testweisen DVD-Abspielen oder Fernsehen - mit einem gewissen Abstand zum Notebook- ist das sehr auffällig. Da muss man schon recht “still” sitzen, damit man einen vernünftigen Farbeindruck bekommt. Das fällt beim direkten Arbeiten am Rechner (mit größerer Nähe zum Bildschirm) zum Glück nicht so auf.
Bisher waren noch keine Anwendungen auf dem Book zu sehen, die die eventuelle Trägheit des Bildschirmes aufgezeigt hätte, Fernsehen und DVD könnten aber grenzwertig sein, Laufschrift wird z. B. beim Fernsehen ziemlich “misshandelt”. Grafisch anspruchsvollere Spiele werden kaum auf dem Notebook laufen, da das außerhalb unserer Anwender-Interessen liegt.
Die Farbwiedergabe und Gammaeinstellungen habe ich noch nicht getestet, da bisher noch keine Grafikarbeiten anfielen. Das wird bei Bedarf nachgeholt.
Pixelfehler hat der Bildschirm keine, das war im Test vor dem Kauf natürlich ein wichtiger Punkt.
Mit seinen 1440×900 Bildpunkten hat das 9673 den entscheidenden Vorteil gegenüber den 1280×800 Bildpunkten bei Standardbildschirmen mit 15,4 Zoll. Wer mit vielen Fenstern gleichzeitig arbeiten möchte oder muss, der schätzt den Unterschied schnell. Schon nach kurzer Zeit der Verwendung kommen dem Benutzer die 15,4 Zoll mickrig vor, man kann sich gar nicht mehr vorstellen, wie das überhaupt funktioniert hat.
Ein klarer Komfortgewinn und dadurch auch ein gefühlter ergonomischer Vorteil!
Tags: Bildschirm
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Geschrieben von: admin in Hardware
Das Notebook wird ja nur von zwei Personen benutzt und steht im Normalfall auch nicht öffentlich rum, trotzdem ist der Fingerprintsensor eine feine Sache…
Zuerst war ich skeptisch, ob der überhaupt vernünftig funktionieren würde. Ich hatte Erfahrung mit einem Fingerprintsensor, den vor zwei Jahren ein Discounter in seinem Programm hatte. Der taugte nicht viel.
In vielen Business-Books (Lenovo) werden ja zur Zeit solche Sensoren verbaut, die werden das ja nicht nur zum Spaß machen.
Also: Der Sensor funktioniert wunderbar, wenn man sich ein Mindestmaß an Mühe beim Einlesen des Fingerabdrucks gibt (Geschwindigkeit, Ausrichtung des Fingers). Das hat man schnell raus. Die Erkennungsleistung ist gut.
Die Erkennungssoftware kann nicht nur zur Anmeldung beim Windowsstart verwendet werden, wo statt der Passworteingabe der Fingerprintsensor zum Einsatz kommt, die Software kann auch Passworteingaben z. B. im Browser “abfangen” und automatisieren. Das ist recht bequem und erhöht etwas die Sicherheit, wenn das Book doch mal in falsche Hände kommen sollte. Bei der Prozedur wird einem erst einmal klar, was so alles an Passwörtern im Computerleben und im Web 2.0 anfällt, da macht eine halbautomatische Verarbeitung schon Sinn.
Halbautomatisch deshalb, weil die Erkennungssoftware natürlich erst einmal mit den Anmeldedaten (Benutzernamen und Passwort) gefüttert werden muss. Viele Passwortabfragen beim Surfen oder bei der Benutzung von Mailkonten erkennt die Software dann und bietet den Einsatz des Fingerprintsensors an. Viele, aber nicht alle…. In manchen Fällen hilft dann noch das manuelle Aufrufen der Software zum “Anlernen” bei einer bestimmten Passwortabfrage, in manchen Fällen versagt die Software aber ihren Dienst, dann hilft nur die bisherige Eingabemethode weiter.
Probleme hat die Software auch mit Eingaben, die nicht nach dem Muster Benutzer und Passwort funktionieren, sondern als Beispiel Benutzer, E-Mail und Passwort verlangen. Es werden wahrscheinlich nur zwei Eingabefelder unterstützt, was häufig aber eben nicht immer ausreichend ist.
Ach ja, das hätte ich fast vergessen: Der eingangs erwähnte Fingerprintsensor vom Großdiscounter erwies sich von der Hardware her als baugleich (AuthenTec Inc. AES1610) zum verbauten Sensor im dv9673eg! Die schlechte Erkennungsleistung war demnach auf die damals mitgelieferte Software zurückzuführen. Da lag es nahe, den alten Sensor mit der im dv9673eg verwendeten Verisoft-Software zu testen: Er funktioniert nun am dv6140eu genauso gut wie der eingebaute Sensor im großen Bruder.
Dazu brauchen wir den Vista-Treiber für den Sensor (hier)
und die Bioscrypt Verisoft Access-Managersoftware (hier)
Tags: 6140, Fingerprint
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Geschrieben von: admin in Hardware
Ein Argument für den Kauf des Notebooks soll die Tastatur gewesen sein… Warum diese merkwürdige Formulierung? Bei einem Vorgängermodell von HP (15,4 Zoll Notebook dv6140eu) war ich von der guten Tastatur sehr angetan, guter Anschlag und gutes Layout. Insgesamt machte diese Tastatur im 6140 einen guten Eindruck bisher, auch wenn ich nicht gerade ein Zehnfinger-Schreiber bin, es war ein positiver Unterschied zu manchen anderen Laptoptastaturen zu bemerken.
Beim Testen des 9673 habe ich der viel zu kleinen rechten Shift-Taste keine Bedeutung beigemessen, besser ich hab´s nicht bemerkt. Bei jedem zweiten oder dritten Großbuchstaben muss ich jetzt den Tippfehler “-k” zu “K” (als Beispiel) verbessern. Das nervt wirklich. Die Shift-Taste ist halb so groß wie im 6140, ärgerlich, dass ich das nicht besser geprüft habe. Das 9673 ist in diesem Punkt nicht ergonomisch. Ein “Schönheitsfehler” vom 6140 wurde offensichtlich mit übernommen: Die Beschriftung der Tasten “.” und “-” ist fast nicht zu unterscheiden. Zwar weiß man eigentlich, wo diese Tasten liegen, aber gelegentlich schaue ich doch drauf, dann verunsichert die schlechte Bezeichnung für einen Moment.
Das Tastengefühl ist sonst ebenso gut wie im Vorgängerbook, guter Anschlag. An den Ziffernblock muss ich mich erst noch gewöhnen, bei einem Notebook ist es für mich das erste Book mit Ziffernblock, werde das aber sicher gut finden.
Tags: 6140, Hardware, Tastatur
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