Das dv9673eg besitzt drei USB Ports, damit gehört es nicht zu den Ausstattungsriesen unter den 17 Zoll Notebooks. Dort sind vier USB Ports eigentlich eher üblich. Ein 17 Zoll Notebook wird die überwiegende Zeit wohl stationär eingesetzt werden, dann bekommen alle möglichen Peripheriegeräte dauerhaft Anschluss an den Laptop. Mit Drucker, externer Festplatte und Maus ist das dv9673 schon am Ende seiner Erweiterungsmöglichkeiten, das ist keine ganz unrealistische Situation, dabei ist dann kein Platz mehr für den Anschluss der so beliebten Speichersticks mehr.

Beim Einsatz eines Notebooks statt eines Desktoprechners freut man sich ja gerade über den nicht so exzessiven Kabelsalat, da wäre der zusätzliche Einsatz eines externen USB-Hubs genau das, was das Vergnügen schon wieder deutlich reduzieren würde.

Einige Geräte der HP 9000 Baureihe haben in der Tat vier USB Anschlüsse, auch beim dv9673eg ist auf der rechten Seite ganz vorne eine Aussparung im Gehäuse, wo der vierte USB Port sein “könnte”. Wahrscheinlich belegt aber der integrierte Fingerprintsensor diesen Port, deshalb steht er für ein externen Anschluss nicht zur Verfügung.

Alle USB Ports sind an den Seiten des Gehäuses angebracht, an der Rückseite befinden sich bei der Pavilion 9000 Baureihe überhaupt keine Anschlüsse. Das ist eigentlich sonst -aus gutem Grund- bei Notebooks üblich, da auf diese Weise die Kabel nach hinten abgeleitet werden, dadurch kommt der Anwender nicht mit ihnen ins Gehege. Platzsparend wäre diese Lösung obendrein auch noch.

Bei unserem Notebook finden sich nun also links zwei USB Ports, die ziemlich weit vorne liegen. Die beiden Ports liegen sehr dicht zusammen, bei dickeren Steckern oder größeren Geräten kann das sicher mechanische Probleme geben. Die linke Seite des Gehäuses ist voll mit Anschlüssen, es ist mir nicht klar, warum nicht zumindest ein Teil davon (VGA, HDMI, Modem, LAN) auf der Rückseite ihren Platz gefunden haben, dort wären sie eindeutig sinnvoller aufgehoben, ohne dass dort der fehlende Blickkontakt auf die Kabel oder Anschlüsse eine Beeinträchtigung der Funktion in irgendeiner Form mit sich gebracht hätte. Bei USB kann ich das ja noch verstehen, dass die Anschlüsse im Blickfeld liegen, bei einem Speicherstick will man vielleicht sehen, ob er gerade “aktiv” ist, bevor man ihn abzieht….

Wären die im vorigen Absatz beschriebenen Anschlüsse nach hinten verbannt worden, dann hätten die USB Anschlüsse auf der linken Seite deutlich weiter nach hinten wandern können, was absolut sinnvoll gewesen wäre. So kommt die linke Hand des Anwenders beim Tippen doch öfter mit den am USB angeschlossenen Geräten oder Kabeln ins Gehege, ein negativer Punkt in der sonst durchaus gelungenen Ergonomie des Gerätes.

An der rechten Seite gibt es dicht neben des Stromanschlusses den dritten USB Port. Dieser Port hat die richtige Lage, ein USB Kabel kann so ganz gut nach hinten geführt werden, ohne dass es den “Betrieb” stört.

Die Funktion der USB Ports ist absolut so, wie man sich das erwartet. Bisher gab es keinerlei Probleme mit einer ganzen Reihe unterschiedlicher USB Geräte, jede Hardware hat bisher auch funktioniert. Geschwindigkeitsmessungen mit Sticks oder Festplatten via USB habe ich noch nicht durchgeführt, da mir subjektiv die Arbeitsgeschwindigkeit von Massenspeichern an den USB Ports ausreichend hoch erschien.

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