Posts Tagged “Bildschirm”

Was macht das 9673 eigentlich den ganzen Tag? Es wird ziemlich regelmäßig benützt. Meine Frau freut sich, wenn das Book mal “frei” ist, dann spielt sie Kartenspiele, bevorzugt Skat mit dem Rechner. Natürlich keine sonderlich den Rechner beanspruchende Aufgabe, aber schließlich gehört ihr das Notebook. Surfen steht bei ihr natürlich auch auf dem Plan, wenn das Notebook gerade in Reichweite ist und der Weg zum eigenen Rechner zu “weit” ist.

Die Hauptverwendungszwecke sind bei mir: Bloggen und Webseiten erstellen, sowie der Einsatz beim Analysieren von Schachpartien. Das Bloggen fordert das Notebook natürlich nicht so sehr, allerdings ist der -schon beschriebene- 17 Zoll Bildschirm eine echte Wohltat, wenn man auf mehreren “Hochzeiten” gleichzeitig tanzen muss. Ich bin mittlerweile völlig von dem “großen” Desktoprechner abgekommen, da ich die Mobilität und Flexiblität eines -in diesem Falle zwar eher- Schlepp-tops schätze. Bisher waren halt nur 15 Zoll Laptops im Einsatz, das machte mit den beschriebenen Aufgaben keinen Spaß mehr. Für die Erstellung der Seiten und die Arbeiten an verschiedenen Blogs rechne ich so mit bis zu zwei Stunden “Aufenthalt” am 9673 am Tag. Bei diesen Aufgaben verhält sich das Notebook im positiven Sinne “unauffällig”, es ist halt “da” und macht seine Arbeit zur Zufriedenheit des Anwenders.

Eine anspruchsvollere Beschäftigung für das dv9673eg ist die Analyse von Schachpartien, da wird richtig Prozessorpower verlangt. Schach ist mein Hobby, das heute ohne Computerunterstützung kaum noch denkbar ist. Computerschach ist dabei eine -eng verwandte- aber vom Schwerpunkt etwas anders ausgerichtete Disziplin. Beim Computerschach steht die Schachengine und ihre Verbesserung selbst im Vordergrund, beim Schachspielen mit dem Computer ist die Schachengine eher das Hilfsmittel bei der Analyse eigener oder fremder Partien.

Von der Hardwareseite her sind beide Aspekte des Schachspielens mit Computer einfach zu beschreiben: Je schneller die Hardware, desto besser für die Ergebnisse. Dual-Core Prozessoren werden heute von vielen (nicht allen!) Schachprogrammen unterstützt, wenn beide Kerne zu 100 Prozent über längere Zeit bei der Partienanalyse ausgelastet werden, dann ist das schon ein guter Stresstest für jede Hardware. Die Frage nach einer leistungsfähigen Kühlung, Lüfterlärm und Hardwaredesign, insbesondere bei Notebooks, stellt sich da ganz schnell… Die dabei bisher gesammelten gibt es beim nächsten Mal!

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Eine der Annehmlichkeiten dieses Notebooks ist der 17 Zoll Bildschirm. “Natürlich” in der heute vorherrschenden spiegelnden Version. Das stört uns aber nicht so sehr, da die bei uns üblichen Lichtverhältnisse sich nicht nachteilig beim Verwenden des 9673 auswirken. Draußen wird er eher nicht verwendet werden… Deshalb ist ein “Glare”-Bildschirm wegen der positiv auffallenden Farbwiedergabe bei unserem Anwendungsszenario eher vorteilhaft. Natürlich kann ich Anwender verstehen, die unter bestimmten Lichtverhältnissen arbeiten müssen, dann ist ein Spiegel nichts dagegen, das habe ich ausprobiert……

Die Helligkeit des Bildschirms ist im Akkubetrieb sehr gering, da muss man eigentlich etwas an den Einstellungen im Vista-Energiepanel machen. Es ist aber schon verständlich, dass das über die 17 Zoll viel Akkupower weggeht, daher wird sehr wenig “geheizt”.

Auch im normalen Netzbetrieb scheint mir die Helligkeit etwas geringer eingestellt zu sein als beim dv6140eu mit seinem 15,4 Zoll Glare-Bildschirm. Trotzdem lässt sich mit der Standardhelligkeit angenehm arbeiten.

Ohne dem Bildschirm mit optischen Messungen auf den Pelz zu rücken: Mein Eindruck der Helligkeitsverteilung des Bildschirms ist gut, die Blickwinkelabhängigkeit ist aber ziemlich groß. Beim testweisen DVD-Abspielen oder Fernsehen - mit einem gewissen Abstand zum Notebook- ist das sehr auffällig. Da muss man schon recht “still” sitzen, damit man einen vernünftigen Farbeindruck bekommt. Das fällt beim direkten Arbeiten am Rechner (mit größerer Nähe zum Bildschirm) zum Glück nicht so auf.

Bisher waren noch keine Anwendungen auf dem Book zu sehen, die die eventuelle Trägheit des Bildschirmes aufgezeigt hätte, Fernsehen und DVD könnten aber grenzwertig sein, Laufschrift wird z. B. beim Fernsehen ziemlich “misshandelt”. Grafisch anspruchsvollere Spiele werden kaum auf dem Notebook laufen, da das außerhalb unserer Anwender-Interessen liegt.

Die Farbwiedergabe und Gammaeinstellungen habe ich noch nicht getestet, da bisher noch keine Grafikarbeiten anfielen. Das wird bei Bedarf nachgeholt.

Pixelfehler hat der Bildschirm keine, das war im Test vor dem Kauf natürlich ein wichtiger Punkt.

Mit seinen 1440×900 Bildpunkten hat das 9673 den entscheidenden Vorteil gegenüber den 1280×800 Bildpunkten bei Standardbildschirmen mit 15,4 Zoll. Wer mit vielen Fenstern gleichzeitig arbeiten möchte oder muss, der schätzt den Unterschied schnell. Schon nach kurzer Zeit der Verwendung kommen dem Benutzer die 15,4 Zoll mickrig vor, man kann sich gar nicht mehr vorstellen, wie das überhaupt funktioniert hat.

Ein klarer Komfortgewinn und dadurch auch ein gefühlter ergonomischer Vorteil!

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