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Das Notebook wird ja nur von zwei Personen benutzt und steht im Normalfall auch nicht öffentlich rum, trotzdem ist der Fingerprintsensor eine feine Sache…

Zuerst war ich skeptisch, ob der überhaupt vernünftig funktionieren würde. Ich hatte Erfahrung mit einem Fingerprintsensor, den vor zwei Jahren ein Discounter in seinem Programm hatte. Der taugte nicht viel.

In vielen Business-Books (Lenovo) werden ja zur Zeit solche Sensoren verbaut, die werden das ja nicht nur zum Spaß machen.

Also: Der Sensor funktioniert wunderbar, wenn man sich ein Mindestmaß an Mühe beim Einlesen des Fingerabdrucks gibt (Geschwindigkeit, Ausrichtung des Fingers). Das hat man schnell raus. Die Erkennungsleistung ist gut.

verisoftDie Erkennungssoftware kann nicht nur zur Anmeldung beim Windowsstart verwendet werden, wo statt der Passworteingabe der Fingerprintsensor zum Einsatz kommt, die Software kann auch Passworteingaben z. B. im Browser “abfangen” und automatisieren. Das ist recht bequem und erhöht etwas die Sicherheit, wenn das Book doch mal in falsche Hände kommen sollte. Bei der Prozedur wird einem erst einmal klar, was so alles an Passwörtern im Computerleben und im Web 2.0 anfällt, da macht eine halbautomatische Verarbeitung schon Sinn.

Halbautomatisch deshalb, weil die Erkennungssoftware natürlich erst einmal mit den Anmeldedaten (Benutzernamen und Passwort) gefüttert werden muss. Viele Passwortabfragen beim Surfen oder bei der FingerprintBenutzung von Mailkonten erkennt die Software dann und bietet den Einsatz des Fingerprintsensors an. Viele, aber nicht alle…. In manchen Fällen hilft dann noch das manuelle Aufrufen der Software zum “Anlernen” bei einer bestimmten Passwortabfrage, in manchen Fällen versagt die Software aber ihren Dienst, dann hilft nur die bisherige Eingabemethode weiter.

Probleme hat die Software auch mit Eingaben, die nicht nach dem Muster Benutzer und Passwort funktionieren, sondern als Beispiel Benutzer, E-Mail und Passwort verlangen. Es werden wahrscheinlich nur zwei Eingabefelder unterstützt, was häufig aber eben nicht immer ausreichend ist.

Ach ja, das hätte ich fast vergessen: Der eingangs erwähnte Fingerprintsensor vom Großdiscounter erwies sich von der Hardware her als baugleich (AuthenTec Inc. AES1610) zum verbauten Sensor im dv9673eg! Die schlechte Erkennungsleistung war demnach auf die damals mitgelieferte Software zurückzuführen. Da lag es nahe, den alten Sensor mit der im dv9673eg verwendeten Verisoft-Software zu testen: Er funktioniert nun am dv6140eu genauso gut wie der eingebaute Sensor im großen Bruder.

Dazu brauchen wir den Vista-Treiber für den Sensor (hier)

und die Bioscrypt Verisoft Access-Managersoftware (hier)

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