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Im dv9673eg ist eine Grafikkarte von Nvidia verbaut, die 8400M GS. Damit hebt sich der 9673 von Lösungen mit Chipsatzgrafik oder Shared-Memory-Grafik ab. Eine Grafikkarte mit dediziertem Videospeicher belastet nicht den Hauptspeicher und verlangsamt den Rechner nicht durch den gemeinsamen Zugriff auf den Speicher. Der Höhe der erzielten Geschwindigkeitssteigerung hängt nun wieder ganz stark von der verbauten Grafikkarte ab. Im Mobilbereich werden aus verschiedenen Gründen (Stromverbrauch, Abwärme) fast immer gedrosselte Varianten der im Desktopbereich verbauten Grafikchipsätze eingesetzt. Trotzdem gibt es auch im Notebookbereich echte “Leistungsträger” unter den Grafikkarten. Die im 9673 verbaute 8400M gehört nun nicht unbedingt dazu.

Die Karte kann zwar auf 128 MB eigenen Videospeicher zugreifen, trotzdem kann vom Hauptspeicher noch Videospeicher unter bestimmten Umständen angefordert werden. So ganz stimmt das also mit “dediziertem” Videospeicher nicht. Im Treiber oder im Bios habe ich keine Konfigurationsmöglichkeiten dafür gefunden, ob man diese Verwendung von Hauptspeicher irgendwie begrenzen oder einstellen könnte.

Die 8400M kann DirectX 10, was aber unter den gegenwärtigen Anwendungen keine entscheidende Rolle spielt. Für grafisch aufwendige Spiele, zuerst ein eventuelles Anwendungsgebiet für DirectX 10, ist diese Grafiklösung nicht geschaffen. Damit wäre auch die nächste Stufe in den Nvidiachipsätzen für Notebookgrafik, die 8600M, noch deutlich überfordert.

Unter normalen Betriebsbedingungen mit Vista Aero schlägt sich die Grafik ganz wacker. Der Leistungsindex unter Vista gesteht der Karte für Aero 3,6 und für 3D-Anwendungen 4,5 Wertungspunkte zu. Das kommt mir für Aero, verglichen mit der 3D-Bewertung, etwas wenig vor.

Zu Treiberfragen für die Grafikkarte haben wir ein späteres Posting vorgesehen.

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Bei YouTube habe ich ein kleines Video aufgetrieben, das uns die Pavilion 9000 in Grundzügen vorstellt. Das Video läuft ohne Ton, es werden auch nur Aufnahmen vom Gehäuse gezeigt, aber für den Anfang kann es als “Designstudie” gelten.

Vielleicht hilft es ja als Argument in den Verhandlungen mit dem Familienfinanzvorstand, wenn ein neues Notebook angeschafft werden soll, Erfahrungen in der Argumentation werden gerne entgegen genommen!

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Auf dem Gehäuse vieler HP Laptops ist ein kleiner Aufdruck zu sehen: “Altec Lansing”. Dieser Name hat bei HiFi Freunden einen guten Klang (passt ja mit dem Wortspiel…).

Grund genug dafür, jetzt die Probe zu machen, ob sich unter Notebookbedingungen noch einige aus dem Herstellernamen abgeleitete Erwartungen erfüllen.

Kurz und knapp: Das Ergebnis ist für Notebooks gut, es ist aber nicht sensationell. Positiv fällt auf, dass bei der Wiedergabe -auch bei einer höheren Lautstärke- kein Scheppern vom Gehäuse oder überforderten Lautsprechern zu hören ist. Man kann damit auch seine CDs hören, ohne dass man von dem Klang gleich enttäuscht wird. Es fehlt aber für meinen Geschmack die Höhenwiedergabe. Von kleinen Lautsprechern in Notebooks darf man schon bauartbedingt keine großartige Basswiedergabe erwarten, genau so ist es auch hier…

Die Wiedergabe ist sehr mittenbetont und wirkt dadurch gestaucht. Ich muss aber trotzdem klar ausdrücken, dass für Notebookniveau die Wiedergabe ganz gut ist, bei meinem obigen Vergleich habe ich mich eher von meinen Wunschvorstellungen leiten lassen, als von dem bei Laptops erreichbaren Klang. Mit dem beim dv9673eg erreichbaren Klang werden jedenfalls alle anderen mir bekannten Noname-Laptops klar geschlagen. Im Highendbereich kann ich nicht dafür garantieren, da fehlt mit der Vergleich. Auch andere Notebookhersteller werben damit, dass Lautsprecher bekannter Hersteller verbaut werden…

Die erreichbare Lautstärke bei der Wiedergabe wird für die meisten Umgebungen ausreichend sein. Fürs Internetradio, Fernsehen mit dem zugehörigen Tuner oder gelegentliche CDs ist der Sound völlig ausreichend. Wenn es für geschulte und anspruchsvolle Ohren auf den “absoluten” Klang ankommt, dann muss Zusatzausrüstung her. Die wird dann aber auch schon einige Euro kosten müssen, mit Brüllwürfeln für 30 Euro können die eingebauten Lautsprecher wohl lässig mithalten. Viel mehr kann man von den Lautsprechern in einem Notebook nicht erwarten….

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Über Geschmack sollte man bekanntlich nicht streiten, deshalb ist die Frage, ob das Styling der HP 9000 Laptops gelungen ist, von jedem Anwender unterschiedlich zu beurteilen. Es gibt aber einige Feststellungen jenseits der persönlichen Vorlieben, die hier kurz angeführt werden.

Das Gehäuse ist gut verarbeitet, es gibt keine “offenen” Stellen oder Passungenaugikeiten zwischen Ober- und Unterteil. Die Dicke des Books ist -sagen wir- für ein 17 Zoll Notebook normal, als “super thin” wird es wohl nicht durchgehen, bei einem eher stationär zu verwendendem Notebook ist das nicht unbedingt problematisch. Die Bodenfreiheit, wichtig für Fragen der Kühlung, wird mit vier kleinen Gumminoppen erzielt, der Abstand zur Aufstellfläche erscheint mir angesichts der abzuführenden Wärme zu gering. Auf dieses Thema gehen wir in einem späteren Posting noch ausführlicher ein!

Das Gehäuse kommt sehr stabil daher, da knarzt nichts, beim Schreiben klappert auch kein Gehäuseteil, das ist keine Selbstverständlichkeit bei Notebooks! Dazu passt die Erkenntnis, dass das Gehäuse sehr verwindungssteif ist, die Handballenauflage auf der Oberseite wippt nicht und das Gehäuse verzieht sich nicht beim leichten(!) Druck auf eine Seite.

Der Bildschirm ist in einem stabilen Gehäusedeckel eingebaut. Druck auf die Oberseite des Notebooks bringt auf dem darunter liegendenden TFT keine Dellen zum Vorschein, der Bildschirm scheint ganz gut geschützt zu sein. Die Führung und Justierung des Deckels gelingt gut, das wackelt nicht und lässt sich sauber einstellen. Im Gegensatz zu den 15 Zoll Notebooks bei der 6000-Baureihe haben die Pavilion 9000 Books bei HP aus Gründen der Stabiltät wieder einen mechanischen Verschluss für den Deckel, der rastet sicher ein. Der “Öffner” für den Deckel ist mir etwas zu “billig” ausgefallen, er ist zu groß und mechanisch nicht besonders “wertig”. Beim Schließen des Deckels sollen vier kleine Gummiabstandshalter den nötigen Abstand der Tastatur zum Bildschirm gewährleisten. Bisher hat das funktioniert, der Laptop war aber auch noch nicht auf Reisen…

Es gibt einige Kleinigkeiten, die besser sein könnten:

Die Audioausgänge sind auf der Vorderseite unter dem Touchpad angebracht, das wird “ungemütlich” mit der Kabelführung, die werden stören. Die obere Gehäusehälfte hat einen wenige Millimeter überstehenden Rand, der stört etwas beim mechanischen Zugriff auf den SD-Kartenslot und ziemlich beim Zugriff auf Express-Kartenslot. Der Auswurfknopf des DVD-Laufwerks ist kaum zu ertasten, der könnte etwas weiter aus der Blende heraus ragen.

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Ein Argument für den Kauf des Notebooks soll die Tastatur gewesen sein… Warum diese merkwürdige Formulierung? Bei einem Vorgängermodell von HP (15,4 Zoll Notebook dv6140eu) war ich von der guten Tastatur sehr angetan, guter Anschlag und gutes Layout. Insgesamt machte diese Tastatur im 6140 einen guten Eindruck bisher, auch wenn ich nicht gerade ein Zehnfinger-Schreiber bin, es war ein positiver Unterschied zu manchen anderen Laptoptastaturen zu bemerken.

Beim Testen des 9673 habe ich der viel zu kleinen rechten Shift-Taste keine Bedeutung beigemessen, besser ich hab´s nicht bemerkt. Bei jedem zweiten oder dritten Großbuchstaben muss ich jetzt den Tippfehler “-k” zu “K” (als Beispiel) verbessern. Das nervt wirklich. Die Shift-Taste ist halb so groß wie im 6140, ärgerlich, dass ich das nicht besser geprüft habe. Das 9673 ist in diesem Punkt nicht ergonomisch. Ein “Schönheitsfehler” vom 6140 wurde offensichtlich mit übernommen: Die Beschriftung der Tasten “.” und “-” ist fast nicht zu unterscheiden. Zwar weiß man eigentlich, wo diese Tasten liegen, aber gelegentlich schaue ich doch drauf, dann verunsichert die schlechte Bezeichnung für einen Moment.

Das Tastengefühl ist sonst ebenso gut wie im Vorgängerbook, guter Anschlag. An den Ziffernblock muss ich mich erst noch gewöhnen, bei einem Notebook ist es für mich das erste Book mit Ziffernblock, werde das aber sicher gut finden.

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